Äußerst positive Ökobilanz

McCube-Ökobilanz zeigt negatives Treibhauspotential

Die vor Kurzem präsentiert McCube-Ökobilanz zeichnet ein äußerst erfreuliches und umweltfreundliches Bild der smarten Häuser zum Mitnehmen. Alle untersuchten Umwelteinflüsse sind beim McCube ECO A1 wesentlich geringer als beim Referenzgebäude, einem konventionellen Neubau-Standardhaus. Vor allem durch die großzügige Verwendung des CO²-speichernden Baustoffs Holz und der Montage von McCubes auf Schraubfundamenten weist das Cube-Modell sogar ein negatives Treibhauspotential auf! Ein McCube wirkt somit aktiv dem Klimawandel entgegen.

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Würfelform und Minimaltransport

Die Gründe für die durchwegs positive Ökobilanz sind so vielfältig wie einleuchtend: Die markante Würfel-Form eines McCube bietet ein ausgezeichnetes Oberflächen- bzw. Volumenverhältnis – das bedeutet geringeren Wärmeverlust und geringere Heizkosten. Durch die schlüsselfertige Herstellung eines Cubes im McCube-Werk ist auch der Transport minimiert: Der LKW muss nur einmal pro Modul zur „Baustelle“ fahren – dort ist der Cube in nur einem Tag aufgestellt und wohnbereit.

Ökologische Baustoffe Holz und Hanf

Auch bei der Wahl der Materialien trifft McCube ökologisch gesehen voll ins Schwarze: Die nachwachsenden Rohstoffe Holz und Hanf sind die Hauptbestandteile eines McCube und garantieren nicht nur ein gesundes und behagliches Wohnklima, sondern sind auch extrem umweltfreundlich und ressourcenschonend. Die Produktion findet regional in der Steiermark in Österreich statt. Der Baustoff Holz zeichnet sich zudem durch seine Mehrfachnutzbarkeit aus, kann er doch später als Brennholz, OSB-Platte o.ä. wiederverwertet werden.

Erhöhte Dämmstärke, geringere Folgekosten

Als interessant präsentiert sich auch der Dämmstärken-Vergleich: Bei einem durchschnittlichen herkömmlichen Gebäude beläuft sich das Verhältnis der Errichtungs- zu den Folgekosten auf beträchtlichen 20 zu 80 Prozent. Anders ausgedrückt: Bei höherer Dämmstärke steigen zwar die Errichtungskosten – durch die viel geringeren Folgekosten kommt der Hausbau im Endeffekt aber insgesamt billiger und ist zudem unvergleichbar besser für die Umwelt.

Ökobilanz ansehen

Das Ökobilanz-Conclusio im Wortlaut:

„Die Umweltwirkungen der Gebäudekonstruktion liegen in allen betrachteten Wirkungskategorien teilweise erheblich unterhalb denen des Referenzgebäudes. Dies ist vor allem auf zwei Eigenschaften zurückzuführen: Die konsequente Ausführung als Holzbau und das Schraubenfundament. Die Ausführung als Leichtbau in Holz nutzt die Vorteile von Massivholzbauteilen und Holzwerkstoffen. Dies wirkt sich in der Gesamtbilanz, vor allem auf das Treibhauspotential äußerst positiv aus. Die Gebäudekonstruktion hat eine negative CO²-Bilanz in der Herstellung und Instandsetzung. Die Umweltwirkungen gegenüber einem Standardgebäude (repräsentiert durch das Referenzgebäude) sind in der Regel über alle Umweltwirkungen sehr stark reduziert. Die gewählte Bauweise und die Nutzung des vorhandenen Gebäudebestands stellt also unter den gegebenen Umständen ein ökologisches Optimum dar, das erhebliche Vorteile gegenüber konventionellen Neubauten hat.“